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Der Design-Faktor
Warum Design eine Schlüsseldisziplin für die Unternehmenskommunikation ist:
Erich und Thomas im Interview

Der Design-Faktor
Warum Design eine Schlüsseldisziplin der Unternehmenskommunikation ist

Interview mit Erich und Thomas Bendl
Die Fragen stellte Barbara Oberrauter-Zabransky.

SZ Interview 01

Inwiefern kommunizieren Unternehmen über ihr Design?

Design ist das visuelle Medium, in dem die Kommunikation stattfindet. Das Design bzw. das grafische Erscheinungsbild eines Unternehmens kommuniziert das Unternehmen.

Welche Funktion übernimmt das Design in der Unternehmenskommunikation?

Design macht die »Persönlichkeit« eines Unternehmens sinnlich erfahrbar. Es bringt durch die Gestaltung der Kommunikationsmittel eine bestimmte Vorstellung vom Unternehmen hervor. Kommunikationsmittel sind Teil von Arbeitsprozessen eines Unternehmens, z. B. wenn Kund*innen im Online Shop einkaufen, oder wenn jemand seine Visitenkarte im Rahmen eines Gesprächs übergibt, usw. Als Designer inszenieren wir diese Situationen. Wir fragen, was Kommunikation zum Gelingen der Arbeit eines Unternehmens beitragen kann? Indem wir den Entwurfsprozess danach ausrichten, machen wir Kommunikation zu einem strategischen Werkzeug.

Welche Vorarbeit braucht es, um die »Persönlichkeit« eines Unternehmens zu verstehen?

Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie ein Unternehmen als Wertgemeinschaft agiert. Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Inneren, und nach außen? Was verbindet die verschiedenen Beteiligten?

Was macht gutes Design aus?

Der Philosoph Friedrich von Borries definiert gutes Design als »entwerfend«. Das spricht die Eigenschaft von Design an, bestehende Voraussetzungen verändern zu können und neue Voraussetzungen zu schaffen. Dem können wir sehr viel abgewinnen. Die Frage lautet dann, in welche Richtung sich die Dinge verändern, wem nützt die Veränderung? Design kann sich nicht hinter ästhetische Oberflächen verbergen, es wirkt mitten im Leben. Designer tragen Verantwortung.


SZ Interview 02


Stichwort Macht: Was kann Kommunikationsdesign bewirken?

Die Wirkung von Design ist grundsätzlich nicht planbar. Seine Macht endet am Anderen und seinem Feedback. Den Menschen, an die wir uns richten, steht offen, wie sie etwas verstehen – und das ist gut so. Was wir allerdings machen können, ist zu gestalten, wie und in welchen Kanälen sich ein Unternehmen in Szene setzt. Das machen wir, auf Basis der Identität des Unternehmens und den vorhandenen Ressourcen. Wir gestalten das Bild des Unternehmens aus einer »internen« Perspektive. Das schafft Voraussetzungen für das Gegenüber. Diese lassen sich bestimmen.

Was bedeutet das für eure Arbeit?

Wir beschäftigen uns sehr genau mit unseren Auftraggeber*innen. Ihre Arbeit ist die Basis für unsere Arbeit. Wir haben einen Designprozess etabliert, mit dem wir präzise die Kommunikation auf die Arbeit unserer Auftraggeber*innen ausrichten können.

Wie wichtig ist es, schon im Designprozess das Publikum mitzudenken – Stichwort User Experience?

Sehr wichtig. Kommunikation vollzieht sich zwischen Unternehmen und Publikum, das kann ein Individuum, eine Gruppe oder die Öffentlichkeit sein. Das Publikum ist aber nur ein Teil einer Kommunikationssituation, die viele Faktoren hat, etwa der Anlass der Kommunikation, oder das Medium. All diese Faktoren fließen in die Planung der Kommunikationsmittel ein, um Hürden aus dem Weg zu räumen. Einen Roman als Instagram-Post zu verbreiten, wäre eher nicht sehr produktiv.

SZ Interview 03

Inwiefern hängen Unternehmenskultur und Kommunikationsdesign zusammen?

Für gewöhnlich arbeiten Designer und Unternehmen zwar zusammen, aber eher unabhängig voneinander. Design wird einem Unternehmen »übergestülpt«, wie ein kreativ gestaltetes Gewand, das mehr oder weniger gut sitzt. Wir gehen anders vor. Für uns ist es wichtig, dass sich Design als Teil der Unternehmenskultur etabliert, als selbstverständliche Tätigkeit mit klaren Aufgaben, die ein Unternehmen im »Inneren« gestaltet und in die Zukunft begleitet.

Wie setzt ihr das in der Zusammenarbeit mit Auftraggeber*innen um?

Es beginnt damit, dass wir ein geteiltes Verständnis für das Unternehmen herstellen. Eine gemeinsame Perspektive stellt sicher, dass nach außen ein homogenes Bild entsteht. Außerdem etablieren wir effiziente Prozesse für die Produktion von Content, auf Basis vorhandener Ressourcen.

Wie geht ihr dafür konkret vor?

In zwei Stufen. Im ersten Schritt entwickeln wir die Kommunikationsstrategie. Dann geht es in Etappen an den Aufbau der Kanäle und die Gestaltung der Prozesse.

Warum sollten Unternehmen ausgerechnet mit euch zusammenarbeiten?

Wir sind ein strategischer Partner für Kommunikation und alles, was ein Unternehmen online macht.

Welche Auftraggeber*innen wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wir sind offen. Wir freuen uns Menschen kennenzulernen, denen Ihre Sache am Herzen liegt. Für diese Menschen können wir Mehrwert schaffen.